5 Mythen über Yoga

5 Mythen über Yoga

Was weißt du über Yoga? Denkst du vielleicht darüber nach eine Yogastunde zu besuchen, sorgst dich aber über gewisse Vorurteile? Hier möchte ich fünf Mythen aus dem Weg räumen, die sich nach wie vor hartnäckig in der europäischen Bevölkerung aufrecht halten:

Mythos 1: Yoga ist nur etwas für Frauen!

QUATSCH! Yoga wurde ursprünglich von Männern entwickelt und praktiziert. Man kann sagen, die europäischen Männer sind wohl einfach noch nicht so weit, denn in den USA besuchen genauso viele Männer wie Frauen Yogakurse. Hier also ein Aufruf an alle Männer: Ihr müsst euch nicht in bunte Leggins perlen und geschmeidig wie eine Ballerina bewegen können. Ihr dürft ganz Mann sein auf der Yogamatte und ihr werdet sehen, es macht Spaß zwischen all den Frauen. Traut euch!

Mythos 2: Beim Yoga muss man seinen Körper, in peinlichen Posen, verrenken!

Stimmt so nicht! Yoga beruht auf dem Prinzip der Gewaltlosigkeit, gerade sich selbst und dem eigenen Körper gegenüber. Achtsames und behutsames üben sowie die eigenen Grenzen erkennen liegen jeder Haltung zu Grunde. Was hingegen jemand als „peinlich“ empfindet oder nicht, sei jedem selbst überlassen.

Mythos 3: Alte, dicke und kranke Menschen können kein Yoga praktizieren!

Ich sage: Jeder kann Yoga praktizieren! Sicher muss man sich im Voraus darüber Gedanken machen, welcher Yoga Stil zu einem passt und welche Unterrichtsform bzw. welcher Yogalehrer für einen der Richtige ist. Fast überall hat man die Möglichkeit problemlos eine Schnupperstunde zu besuchen. Obendrein führt eine regelmäßige Praxis zu einem beweglicheren und stabileren Körper, die Haltung wird verbessert sowie Ruhe und Gelassenheit stellen sich ein.

Mythos 4: Yoga ist spirituell und man muss stundenlang meditieren!

Der Yoga ist eine Jahrtausend alte Wissenschaft, eine Kunst und eine Philosophie. Iyengar sagte:“…Yoga ist eine praktische Methode, durch die wir unserem Leben Richtung, Sinn und Würde geben können“.

Ob die Yogastunde nun spirituell angehaucht ist oder nicht hängt stark vom Lehrer sowie Yoga Stil ab. Jedoch stundenlanges meditieren werdet ihr in Yogastunden nicht erleben, denn die Grundidee von Yoga war den Körper für eine lange Meditationsphase vorzubereiten, d.h. die Meditation ist eine höhere Kunst, die eigenständig gelernt werden muss. Somit wird in einer Yogastunde meist nur eine einfache Entspannungsmethode integriert.

Mythos 5: Mit Yoga kann man keine Muskulatur aufbauen!

Stimmt nicht! Landläufig denken die Menschen (insbesondere Männer) immer noch, dass Yoga nicht anstrengend sei und schon gar nicht dem Muskelaufbau dienen könnte. Falsch gedacht! Habt ihr schon mal was von Power-Yoga oder Vinyasa-Flow gehört? Aber auch eine normale Hatha-Yoga-Stunde kann herausfordernd sein, wenn die Gruppe bzw. die Kursausrichtung es fokussiert. Viele Asanas bilden ein intensives isometrisches Training, aber beim Yoga ist auch immer eine isotonische Muskelaktivität mit eigenem Körpergewicht inklusive, somit kann es als eigenständiges Trainingsprogramm dienen oder eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

 

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